Eigenentwicklung · Legal Tech

AnonPDF – Schwärzen.
Pseudonymisieren. Lokal.

Schriftsätze, Urteile und Akten anonymisieren, ohne dass Mandantendaten den Rechner verlassen – damit Dokumente z. B. mit KI-Werkzeugen geprüft werden können. Entwickelt von BlankStudio.

Namen, Aktenzeichen, IBAN, Anschriften: AnonPDF erkennt sensible Daten und ersetzt sie durch konsistente Pseudonyme – verarbeitet wird zu 100 % lokal.

Beta Derzeit in geschlossener Beta – lizenziert für ausgewählte Kanzleien.
Das Werkzeug

Eine Oberfläche, drei Schritte.

AnonPDF unter Windows: Namensliste, automatische Erkennung und Fundliste mit Seitenzahlen
AnonPDF 2.0 unter Windows – Namensliste, automatische Erkennung und Fundliste mit Vorschau.
  1. 1

    Analysieren

    PDF wählen, Namensliste pflegen, Kategorien anhaken – AnonPDF durchsucht das gesamte Dokument.

  2. 2

    Prüfen

    Alle Funde erscheinen mit Seitenzahlen in einer Übersicht. Fehltreffer lassen sich per Doppelklick ausschließen.

  3. 3

    Anonymisieren

    Pseudonymisieren oder vollständig schwärzen – die neue PDF wird gespeichert, der Schlüssel bleibt lokal.

Funktionen

Anonymisierung, die im Dokument ankommt.

Echte Schwärzung

Der Text wird aus der PDF entfernt – nicht nur überdeckt. Auch per Kopieren oder Textextraktion ist nichts mehr rekonstruierbar.

Pseudonymisierung mit System

Aus „Max Mustermann“ wird „Kläger A“, aus dem Zeugen „Z1“ – konsistent im gesamten Dokument. Der Zuordnungsschlüssel bleibt in der Kanzlei.

Automatische Erkennung

IBAN, Telefonnummern, E-Mail-Adressen, Geburtsdaten, Anschriften, Aktenzeichen, Kfz-Kennzeichen, Versicherungs- und Steuernummern, Flurstücke u. v. m.

Metadaten-Bereinigung

Autor, Titel, Bearbeitungsprogramm, XMP-Daten und eingebettete Anhänge werden vollständig entfernt.

Für große Akten gebaut

Seitenweise Verarbeitung mit Fortschrittsanzeige – getestet mit 1.600 Seiten und über 30.000 Fundstellen in unter zwei Minuten.

Windows & macOS

Läuft als installierbare App auf beiden Plattformen – ohne zusätzliche Software, ohne Einrichtung durch die IT.

Datenschutz by Design

Keine Cloud. Keine Übertragung. Keine Kompromisse.

AnonPDF arbeitet vollständig offline auf dem eigenen Rechner. Es werden keinerlei Daten an Server übertragen – weder Dokumente noch Metadaten. Der Zuordnungsschlüssel für die Pseudonyme wird als lokale Datei gespeichert und bleibt unter Kontrolle der Kanzlei. DSGVO-freundlich, berufsrechtstauglich, prüfbar.

Häufige Fragen

PDF anonymisieren in der Kanzlei – kurz erklärt.

Warum sollten Schriftsätze und Urteile vor einer KI-Prüfung anonymisiert werden?

Wer Dokumente in einen Cloud-KI-Dienst lädt, übermittelt deren Inhalt an einen Dritten. Bei Mandantendaten kollidiert das schnell mit der anwaltlichen Verschwiegenheitspflicht und der DSGVO. Werden Namen, Aktenzeichen und andere Identifikatoren vorher entfernt oder pseudonymisiert, lässt sich der fachliche Inhalt prüfen, ohne dass sich Personen zuordnen lassen.

Was ist der Unterschied zwischen Schwärzen und Pseudonymisieren?

Beim Schwärzen wird der Text unwiderruflich aus der PDF entfernt und durch schwarze Balken ersetzt. Beim Pseudonymisieren wird er durch konsistente Platzhalter ersetzt – aus „Max Mustermann“ wird im gesamten Dokument „Kläger A“. Das Dokument bleibt dadurch lesbar und inhaltlich auswertbar, z. B. für eine KI-Analyse. AnonPDF beherrscht beides; der Zuordnungsschlüssel wird als lokale Datei gespeichert.

Welche Daten erkennt AnonPDF automatisch?

Namen aus einer gepflegten Namensliste (Mandanten, Gegner, Zeugen, Dritte) sowie automatisch: IBAN und Kontonummern, Kreditkartennummern, Telefonnummern, E-Mail-Adressen, Geburtsdaten, Anschriften, Ausweis- und Passnummern, Sozial- und Rentenversicherungsnummern, Steuernummern, gerichtliche Aktenzeichen und Geschäftszeichen, Kunden-, Versicherungs- und Vertragsnummern, Kfz-Kennzeichen und Flurstücksnummern. Auch die PDF-Metadaten werden entfernt.

Verlassen die Dokumente dabei meinen Rechner?

Nein. AnonPDF arbeitet vollständig offline auf dem eigenen Rechner und benötigt keine Internetverbindung. Es werden keinerlei Daten an Server übertragen – weder die Dokumente noch Metadaten oder Telemetrie.

Funktioniert AnonPDF auch mit eingescannten Akten?

AnonPDF arbeitet auf der Textebene einer PDF. Eingescannte Seiten ohne durchsuchbaren Text werden erkannt und mit Seitenzahl gemeldet, können aber nicht automatisch geschwärzt werden – sie sollten vorher per OCR mit einer Textebene versehen oder manuell geprüft werden.

Wie bekomme ich AnonPDF für meine Kanzlei?

AnonPDF befindet sich derzeit in einer geschlossenen Beta und wird lizenziert an ausgewählte Kanzleien vergeben. Interessierte Kanzleien können sich über das Kontaktformular melden – wir antworten in der Regel innerhalb von 1–2 Werktagen.

Interesse an AnonPDF?

AnonPDF wird derzeit lizenziert an ausgewählte Kanzleien vergeben. Kurze Nachricht genügt – wir melden uns innerhalb von 1–2 Werktagen.